Westhafenkontor

Project details

  • Projekt: Westhafenkontor
  • Detail: Neubau Verwaltungsgebäude in Passivhausbauweise
  • Kunde: OFB-Projektentwicklungs GmbH
  • Ort: Frankfurt am Main
  • Zeitraum: 2008-2010
  • Gewerke: HKLS MSR
  • Leistungsphasen: 1-9
Fachplanung der Gewerke HKLS/MSR

Unter der Adresse Gutleutstraße 191 im Frankfurter Westhafen realisiert die Westhafenkontor GmbH & Co. KG, eine 100 % Gesellschaft der OFB Projektentwicklung GmbH, ein neues Verwaltungsgebäude für das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main.

Das Verwaltungsgebäude verfügt über sieben Geschosse Untergeschoss, Erdgeschoss und fünf Obergeschosse, die ihren Zugang über einem zentralen Erschließungskern erfahren. Die Zufahrt erfolgt durch eine ins Gebäude integrierte Durchfahrt. Das Gebäude wird als Passivhaus errichtet und nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. mit „GOLD“ zertifiziert. Die primäre wärme- und kältetechnische Versorgung des Objektes wird über 19 Erdsonden mit einer Bohrtiefe von 99m und einer reversiblen Wärmepumpe versorgt.

Sekundärseitig wird über thermisch aktive Bauteile (Decken) das Gebäude erwärmt bzw. gekühlt. Die erforderliche Versorgung mit Frischluft wird mit einem Klimagerät mit hocheffizienten Wärmerückgewinnung mit einem Rückgewinnungsgrad >80% umgesetzt. Hierbei wird die adiabatische Kühlung des vorhandenen Rückkühlers und der Klimaanlage über die geplante Regenwasserzisterne versorgt. Es kommen für die Trinkwasserentnahmestelle wassersparende Armaturen zum Einsatz.

Das gesamte System ist in der Lage das Erdreich als Energiespeicher zu nutzen und verbessert somit die Gesamteffizienz des Gebäudes. Hierdurch wird gewährleistet, dass der Energiehaushalt des Erdsondenfeldes ausgeglichen ist. Die hocheffiziente Anlagentechnik wird über die geplante Gebäudeleittechnik gesteuert.

Die Ingenieurgemeinschaft Jäger Plomer & Partner ist von der OFB Projektentwicklung GmbH mit der Fachplanung der Gewerke HKLS/MSR beauftragt. Eine besondere Herausforderung war die Integration der Anlagenkomponenten im Einvernehmen mit der Architektur und dem Anspruch eines Passivhauses, was mit der nun endgültigen Zertifizierung DGNB mit „GOLD“ endete.

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